Die
Wahl des Deutschen Museums als Ort des Labors ist nicht
zufällig, kreist doch der Projektzyklus die sieben
toechter des atlas thematisch um den Topos Utopie. Und hier
schließt sich der Kreis, denn das Deutsche Museum
konserviert mit seinen Exponaten die verschiedensten Visionen
neuer Welten und neuer Menschen.
Vor dem Hintergrund des Themas Utopien
soll ein sinnlich-poetischer Umgang mit Technik gefunden
werden, der diese nicht nur zum modischen Accessoire der
Kunst macht, sondern sie zum genuinen poetischen Sinnträger
werden lässt. Die poetischen Versuche sind dabei einerseits
eigenständige theatrale Ereignisse (Theaterwerke),
andererseits werden Teile von ihnen in die szenischen Topographien
eingebunden.
Gerade die Entwicklung eines
bio-phyischen Theaters zeigt dabei einen völlig
neuen Ansatz der Beteiligung des Zuschauers im Theater,
der alte Fragen wie die, ob szenische Ereignisse zur Katharsis
führen, ebenso aufwirft wie die Fragen:
Können szenische Ereignisse bio-physische Werte verändern?
Was sind Neue Soziotopien?
Wie können neue bio-physische Erlebnisformen, szenische
Interfaces aussehen?
Wie können bio-physische Werte szenische Ereignisse
formen?
Können Sterne heilen?
Können Träume synchronisiert werden?