ORT
1: Theaterraum in Berlin, Projekt beckett-pi ORT 2: Im skulpturalen Versuchsraum 02
[Holzskulptur im Freigelände des Deutschen Museum München] ZEIT: 18.Okt.- 02.Nov.2004, jeweils 20
Uhr
Verändert Theater den
Menschen? [METAkontext]
Es ist bekannt, dass das Theatererleben
körperliche Veränderungen bewirkt [z.B. Erhöhung
der Pulsfrequenz]. Doch wie weit gehen die körperlichen
Veränderungen wirklich? Werden temporär Blutwerte,
Organfunktionen verändert? Und wenn ja, wie wird innerhalb
einer Inszenierung damit umgegangen? Kann hieraus ein theatrales
Instrument entwickelt werden? Können wir diese Veränderung
präzise herbeiführen, sie dramaturgisch lenken?
Und gibt es eine signifikante Abweichung, wenn szenische
Ereignisse unter Hypnose erlebt werden?
Hier kreisen die poetischen Versuche
um den Gedanken, ob erlebte szenische Ereignisse [das Theaterspiel]
temporär die bio-physischen Werte eines Menschen verändert.