DAS ROBINSONSYNDROM 1 äußert sich als VISUELLE
LYRIK– aufgespannt im PRIVATEN RAUM.
Ihr
thematisches Zentrum ist die Mystifikation des neuen PEDALmenschen,
dessen
Erhöhung und Schmerz.
In ihrer Mehrsprachlichkeit
[arabisch/japanisch/deutsch] zelebriert sie
den Abschied vom Naturmenschen.
Seziert dessen Organe auf der Suche nach dem Glück.
Der PEDALmensch zirkuliert ohne Zeugung
– kein Arbeiter an der Maschine
– kein Visionär am Strand.
– Nur 3 Fische dürfen singen:
take me to the river / put me in the water –
soll ich den tieren gleichen:
meine zähne in das fleisch schlagen bis der hunger
mich verlässt
?soll ich den sternen gleichen:
die augen schliessen die ohren stopfen
immer rascher wirbeln bis mein blick glüht
soll ich dem erhabenen gleichen:
den himmel durchträumen bis kein schrei mich weckt?