Die Hiob-Figur des Alten Testaments führt zu einer der
Grundfragen der Menschheit, die nach der Gerechtigkeit und
Güte Gottes im Angesicht der Unvollkommenheit der Welt,
deren Regeln mitnichten die Bestrafung des Bösen und
Belohnung des Guten vorsehen. Hiob, ein rechtschaffender Mann,
verliert alles, seine Kinder, seine Freunde, sein Vermögen
und ergibt sich dennoch am Schluss demütig Gottes unergründlichem
Willen.