dna des vergessens

hör ich blüten sterben

Das Triptychon beschäftigt sich mit kollektiver wie auch mit persönlicher Trauer und Erinnerung und deren ritueller, gesellschaftlicher und kultureller Verarbeitung.

dna des vergessens (2010)

Ein Memento Mori für alle Vergessenen und Ausgelöschten der Geschichte als Raum-Poem aus Bild, Klang, Wort und Körper. In der Mitte des Königsplatzes erheben sich leuchtende, frei schwebende, transparente Skulpturen aufgehängt an vier Kränen. In ihrem Inneren verbreiten 12.000 Hummeln einen stetigen, schwirrenden Klang, der über den ganzen Platz hallt und sich vermischt mit den Rezitationen zweier Sprecher, elektronischem Live-Sound und dem Gebet eines Sufis. Das Publikum reist durch dieses Gesamtkunstwerk auf Rollbändern liegend langsam von Station zu Station, bekommt Hummersummen auf den Bauch und in den Mund gelegt und wird um eine Träne gebeten, bis am Schluss Berkan Karpat aus Blütenstaub und Kreide flüchtige Skulpturen in den Nachthimmel malt.

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